22. Februar 2011
Seit ich von zu Hause ausgezogen bin, bin ich mindestens ein Dutzendmal umgezogen. Die meiste Zeit habe ich in WGs gewohnt. Es ist einfach am billigsten und außerdem mag ich es wenn etwas los ist, wenn ich nach Hause komme. Ich habe auch mal versucht alleine zu wohnen, doch da hatte ich zu viel Zeit nach zu denken und ich bin über diese ganze Grübelei ein wenig depressiv geworden. Es ist doch besser, man hat Leben um sich rum – je größer die WG ist, desto wohler fühle ich mir in ihr! Momentan wohne ich mit 4 Jungs zusammen und auch wenn ich oft in erstaunte Augen blicke, wenn ich das erzähle, muss ich schon sagen, dass das die beste WG ist, in der ich je gewohnt habe!
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18. Februar 2011
Ich bin recht früh von zu Hause ausgezogen. Gleich nach meinem Abitur habe ich mir einen guten Job gesucht und gemacht, dass ich von zu Hause rauskomme. Es hat mir schon ein bisschen leid getan – vor allem wegen meiner Mutter, die ich wirklich sehr lieb habe, aber ich bin einfach nicht mit meinem Stiefvater klargekommen. Außerdem denke ich nicht, dass mir das geschadet hat, so früh auf eigenen Beinen zu stehen, denn dadurch bin zu recht schnell zu einer selbstständigen und vor allem auch selbstbewussten Frau geworden, die weiß wie man sich durchsetzt und die auch mal den Mund aufmacht, wenn ihr was nicht passt. Ich habe während meines Studiums ganz andere Mädels kennengelernt. Die haben schön behütet bei ihren Eltern gewohnt, mussten nicht arbeiten gehen und haben den ganzen Tag in Ihre Nase in Bücher gesteckt, anstatt richtig zu leben. Vielleicht haben diese Mädels ihr Studium schneller durchgezogen – und ja vielleicht haben sie die bessere Note auf ihren Abschlusszeugnissen stehen – aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich trotzdem sehr viel besser für mich sorgen kann, als diese Mädels es je können werden.
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